Wenn eine Krones Maschine unser Werk verlässt, trägt sie ein Set an definierten Verbrauchswerten mit sich – sorgfältig ermittelt, geprüft und freigegeben. Diese entstehen unter klaren, reproduzierbaren Bedingungen. Doch eine finale Aussage über den Energie und Medienbedarf lässt sich erst am Bestimmungsort treffen. Und genau dort kommt das Krones Mess-Team ins Spiel.
Die Betriebsstätten unserer Kunden unterscheiden sich hinsichtlich Temperatur, Leitungsnetzen, Medienqualität sowie im Zusammenspiel der einzelnen Maschinen. Hinzu kommen unterschiedliche Produktionsziele, Qualitätsanforderungen und Betriebsstrategien der Kunden.
Messreisen sind daher ein essenzieller Bestandteil der Energie- und Medien-Governance bei Krones. Sie liefern Realwerte, die Prognosen schärfen, Abweichungen erklären und den technischen Blick auf unsere Maschinen vervollständigen. Neben den Verbräuchen an Strom, Wasser oder Druckluft werden dabei auch Drücke, Temperaturen und Umgebungsbedingungen erfasst. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Messwerten und Kontext: Erst gemeinsam ergeben sie ein belastbares Bild.
Reale Momentaufnahmen aus dem Betrieb
Die Zeitfenster dafür sind meist eng. Gemessen wird während der regulären Produktion – ohne Einfluss auf den Produktionsplan. Produktwechsel oder kurzfristige Umstellungen gehören zum Alltag und erfordern Flexibilität und enge Abstimmung vor Ort. Die Ergebnisse sind keine theoretischen Idealwerte, sondern Momentaufnahmen des Realbetriebs. Richtig eingeordnet liefern sie wertvolle Erkenntnisse: Wo und warum weichen Prognosen ab? Welche Faktoren treiben den Verbrauch?
Denn am Ende zählt nicht, was eine Maschine unter idealen Bedingungen leisten könnte – sondern wie sie sich im realen Betrieb verhält. Je besser wir – und unsere Kunden – das komplexe Zusammenspiel der vor Ort herrschenden Einflussfaktoren verstehen, desto gezielter lassen sich Verbräuche reduzieren, Kosten senken und die Anlageneffizienz steigern.