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    Weniger Emissionen beim Transport

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    Das Krones Werk in Ungarn hat es geschafft, seine Produktionsleistung zu erhöhen, ohne dass die Menge an eingesetzten Lkws in gleichem Umfang steigt. Wie war das möglich?

    Wenn im Vergleich zum Vorjahr mehr produziert wird, wächst naturgemäß auch die Menge an Material, die von einem Ort zum anderen transportiert werden muss. Dass deswegen aber nicht zwangsweise auch die Zahl der Transportmittel steigen muss, das hat jetzt das Krones Werk im ungarischen Debrecen bewiesen: Denn obwohl sich dort im vergangenen Jahr das Produktionsvolumen um satte 31 Prozent erhöhte, ist die Zahl der eingesetzten Lkws nur um sechs Prozent gestiegen.

    Stauraum und Transportwege optimiert

    Zurückzuführen ist dieser Erfolg auf eine Steigerung der Packdichte: Die Experten bei Krones Ungarn haben dafür im Vorfeld ausgewertet, wie viele Kilogramm an Transportgut aktuell auf einer Palette untergebracht werden – und sind dabei auf einige Optimierungspotenziale aufmerksam geworden. Indem nun die Paletten mit möglichst viel Material beladen werden, lässt sich der Stauraum im Lkw effizienter nutzen. Ein eigens entwickeltes Transportgestell macht es außerdem möglich, die Ware im Lkw doppelstöckig unterzubringen und damit den Stauraum noch besser auszulasten. Im Ergebnis konnten damit 25 Prozent der Lkws eingespart werden – dies entspricht ganzen 844 Fahrzeugen, die jeweils eine Strecke von mindestens 1.800 Kilometern zurücklegen hätten müssen.

    Doch das ist noch nicht alles: Auch die Transportwege zwischen dem Werk in Debrecen und seinen Kunden werden stetig auf Optimierungspotenziale hin untersucht. Ziel dabei ist es, diejenige Transportoption zu finden, welche die wenigsten Emissionen freisetzt. In der Vergangenheit wurde die Ware vom Werk Ungarn an den Hauptstandort in Neutraubling verbracht, wo diese dann verpackt und anschließend an die Kunden weiterversandt wurde. Da diese Vorgehensweise jedoch nicht nur einen zeitlichen Umweg, sondern auch unnötige Emissionen verursacht, reist die Überseeware nun vom Werk Ungarn über die Häfen Hamburg und Bremerhaven direkt zu den Kunden.

    Einsparung von Emissionen als oberstes Ziel

    Auf diese Weise kann zum einen der Verkehr am Hauptstandort in Neutraubling reduziert und zum anderen Zeit eingespart werden. Zudem verringern sich mit den kürzeren Transportstrecken auch die Emissionen. Lediglich die europäischen Lieferungen werden aktuell noch über den Standort Neutraubling abgewickelt, langfristig soll jedoch auch hier auf eine direkte Lieferung ohne Zwischenlagerung umgestellt werden. Sobald durch den Bau eines Schienennetzes und eines neuen Lade-Terminals in Debrecen die Möglichkeit entsteht, die Ware per Zug zu transportieren, wird auch dies entsprechend evaluiert.

     

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